01.06.2007 Vereinsfahrt 2007 nach Friedrichroda
Auch dieses Jahr fand eine Vereinsfahrt statt. AM 1. Juni 2007 hieß es: auf in das Pfadfinderheim „Kühles Tal“ nach Friedrichroda. Am Freitag trafen wir uns alle in Gamstädt. Kurz nach 17.15 war Abfahrt. Dank der Eltern und dem Organisationsteam fanden wir alle einen Platz in den Autos.Direkt nach der Ankunft im idyllisch gelegenen
Pfadfinderheim richteten wir unsere Zimmern gemütlich ein und gingen dannach alle in den Wald, um Holz fürs
Lagerfeuer zu sammeln. So gegen 19.00 Uhr wurde auf dem Lagerfeuer die vom
Küchenteam gezauberte Suppe vorbereitet. Diese schmeckte allen wunderbar. Gut
das die Küche mit so riesigen Töpfen und Pfannen ausgestattet war.
Christian und Simone sorgten dann für die Lacher des Abends.
Sie hatten 2 Theatersspiele vorbereitet. Einmal gab es eine Geschichte aus dem
Vereinsleben des KSV Jitoku e.V. und dann führten die Männer des Vereins noch
Aschenputtel auf eine sehr witzige Art und Weise auf. Lachanfälle im
Publikumsbereich, aber auch bei den Schauspielern waren vorprogrammiert. Nach
diesem kulturellen Höhenpunkt verschwanden viele auf dem großen und schönem
Gelände des Pfadfinderheims, der Rest der Truppe machte es sich am Lagerfeuer
gemütlich.
Am Samstag, noch vor dem Frühstück, organisierte David eine Joggingrunde. Diese ging quer durch den Wald bergauf - bergab, ideal um die Lungen mal mit frischer morgendlicher Waldluft zu versorgen. Danach gab es leckeres Frühstück und im Anschluss startete unserer Schnipseljagd auf den Inselsberg.
Die erste Gruppe um Christian legte die Pfeile so gut, dass die nachfolgende Gruppe, die um Sebastian, erst 2 Stunden später am Ort eintraf wo die erste Gruppe sich versteckte. Christian verbrachte daher fast 2 Stunden gut getarnt auf einem Baum (Baummensch). Auch Wurfgeschosse wie zB. Tannenzapfen konnten ihn nicht aus seinem Versteck locken. Der Hunger der ersten Gruppe wurde immer größer. Nach endlosem Warten und vielen unnötigen Kilometern der zweiten Gruppe traf man sich dann schließlich und freute sich dem Ziel, nämlich der Sommerrodelbahn am Inselsberg, so nah zu sein.
Anschließend erholten wir uns bei einem leckeren Picknick
mit Würstchen, Nudelsalat und viel Gemüse auf dem Rastplatz vor der
Sommerrodelbahn. Dicke Regenwolken verzogen sich zum Glück recht bald und so
rodelten wir alle mehrmals die Sommerrodelbahn hinab und ließen uns dann
gemütlich wieder den Berg hinaufziehen.
Nach einigen Fahrten traten wir den Heimweg an. Ein paar von uns, vor allem die Älteren liefen dieselbe Strecke zurück, aber die meisten fuhren in den Autos mit und genossen dann die Freizeit. Am Abend wurde gegrillt. An diesem Tag reiste noch eine andere Truppe, eine Pfadfindertruppe an.Diese zelteten hinter unserem Haus und vertrieben mit ihrem Liedgut auch die wenigen Tollkühnen von uns, die meinten, man könne es sich ja auch gemeinsam am Lagerfeuer bequem machen. Naja aber ein Versuch war es ja wert.
An diesem Abend gab es noch ein ganz spezielles Ereignis.
Ulrike hatte am 03.06. ihren 8. Geburtstag. Nach einer kleinen Nachtwanderung
durch den Wald trafen wir uns an einem kleinem, aber sehr schönem Wasserfall
mitten im Wald. Punkt Mitternacht überraschten wir Ulrike und sangen alle für
sie „Happy Birthday“. Henri begleitete uns auf seiner Gitarre, nachdem er extra
für Ulrike den ganzen Abend „Happy Birthday“ einstudiert hatte. Danke
Henri!Es gab lecker Kuchen und ganz
viele liebe Geburtstagswünsche für unsere jüngste Fahrtteilnehmerin.
Am Sonntag ging es nach dem Frühstück und Tasche-Packen in
die Marienglashöhle, wo uns die Geschichte und die Besonderheiten der Höhle
genauer erklärt und gezeigt wurden. Zuvor
aber klauten wir den Stolz der Pfadfindertruppe, nämlich ihre Fahne. Dies galt
als kleiner Racheakt für den Lärm am frühen Sonntag Morgen. Eine kleine Gruppe
von uns, mit Anführer David, näherte sich ganz langsam und gemütlich dem
Lagerfeuer der Pfadfinder. In einem unachtsamen Moment erfolgte der Griff zur
gegnerischen Fahne und der schnelle Rückzug ins „eigene Gebiet“. Aus allen
Ecken wurden wir auf einmal von Pfandfindern verfolgt und nach einigem Hin und
Her endete der Gaudi. Wir ließen uns von einer Tüte Bonbons bestechen und
rückten die Fahne wieder raus.
Während wir in der Marienglashöhle umherschlenderten, wurde
uns von Vier-Daheimgebliebenen, die auch schon mal den ersten Putzdienst
übernahmen, ein leckeres Mittagsbuffet gerichtet. Mit der Haus-Endreinigung und
einem Gruppenfoto endete diese schöne abwechslungsreiche aber auch erholsame Vereinsfahrt.
Hiermit noch mal ein großes Lob an die Organisatoren und ein herzliches Dankeschön an alle Eltern, die uns geholfen haben.
Bericht: Markus P. und Dana
Fotos: Uwe D.,Uwe L., Sebastian und Dana










